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Ruanda, das wunderschöne Land mit seinen 1000 Hügeln, seinen wunderbaren Menschen und einer traurigen Vergangenheit

Wie kann ich mich und meine Familie ernähren? Woher nehme ich Wasser zum Waschen? Wie komme ich zum nächsten Arzt? All diese Fragen sind schwer zu beantworten, wenn man in Armut lebt.

In Ruanda wurden Frauenrechte und Gleichberechtigung erst durch den Völkermord ein Thema. Die Frauen mussten besonders in der Zeit danach aktiv werden und sich für ihre Familie und den neuen Staat einsetzen. Immer mehr Frauen organisieren sich in Ruanda und werden auch politisch aktiv, was von der Regierung unterstützt wird. Jedoch haben Frauen in der Gesellschaft eine sehr schwierige Position. Missbrauch, Vergewaltigungen und Häusliche Gewalt sind Alltagsprobleme und kommen häufig vor. Aus der Not heraus prostituieren sich viele Mädchen und gehen dabei hohe Risiken, wie zum Beispiel die Ansteckung mit HIV, ein. Durch Armut und fehlende Bildung sind die Mädchen und Frauen abhängig und können nicht selbst über ihr Leben bestimmen. Altgewohnte Traditionen lassen Frauen und Männer nicht auf Augenhöhe leben.

Auch junge Mädchen müssen in Ruanda schon früh Verantwortung übernehmen und mithelfen, das Überleben der Familie zu sichern. Doch wie können sie aus der Spirale der Armut einen Weg hinaus finden? Es sind oft ganz praktische Fähigkeiten, die den Unterschied machen.

Genau hier setzen unsere Projekte bei intombi an. Wir begleiten die Mädchen mit Hilfe unserer Volunteers immer wieder persönlich vor Ort und unterstützen darüber hinaus durch Aktionen in Deutschland den Fortbestand unserer Projekte. Im Menü auf der linken Seite finden Sie detaillierte Informationen zu unseren derzeit laufenden Projekten in Ruanda.